Als der römische Präfekt den Diakon Laurentius aufforderte, die Schätze der Kirche vorzuzeigen, versammelte dieser die Armen, die Kranken und die Witwen und sagte: „Dies sind die Schätze der Kirche." Die Menschen, die diese Kirchenburg über Jahrhunderte erhalten haben und noch heute erhalten, sind ihr größter Schatz.
Zu den Gemeindegruppen →Im Kircheninneren befinden sich mehrere wertvolle Altäre, in Holz und Farbe gefasste Glaubensgeschichten aus Jahrhunderten, vom spätgotischen Flügelaltar bis zu den barocken und neugotischen Retabeln der folgenden Zeit.
Zu den Altären →An der Südempore haben sich mittelalterliche Fresken erhalten, darunter die vier apokalyptischen Reiter der Offenbarung und ein mongolischer Reiter aus dem Jahr 1241, ein einzigartiges Zeugnis der Tatarenstürme, die Siebenbürgen erschütterten.
Mehr in den Schätzen →Der Blitzableiter von 1797 war der erste östlich von Wien innerhalb Europas, ein frühes Zeichen für die Aufgeschlossenheit der Gemeinde gegenüber Wissenschaft und Fortschritt, zu einer Zeit, als solche Anlagen noch selten und vielerorts umstritten waren.
Mehr in den Schätzen →Der Heltauer Bildstein gehört zu den bedeutendsten erhaltenen Steindenkmälern der Siebenbürger Sachsen, ein frühes Zeugnis christlicher Bildsprache und handwerklicher Meisterschaft der mittelalterlichen Gemeinde.
Mehr in den Schätzen →Nach den Osmanenangriffen wurde ein geheimes Gemach in die Burgmauern eingebaut. Der Eingang war so gut getarnt, dass nicht einmal die Pfarrer davon wussten. Anfang des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt und heute zu besichtigen.
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